Gefährliche Hornissen?!

Wulfsdorf 1

Das wollte ich immer schon mal:  morgens um fünf aufstehen und fotografieren gehen. Heute habe ich es endlich geschafft – und wie schön ist das gewesen! Nebel über Feldern und Wasser am Bredenbeker Teich;  Stille – und ein Gefühl großer Befriedigung. Es ist meine „Hausrunde“ – doch dann, mitten im Wald, ist plötzlich Schluss mit der Idylle.

Polizeiflatterband; der  Wegist wegen „gefährlicher Hornissen“ hochdramatisch abgesperrt!

Dabei müsste es wohl eher  „gefährdete Hornissen“ heißen: Die Tiere sind zwar eindrucksvoll, aber  i.d.R. kein bisschen aggressiv. Den ganzen Sommer haben sie  mich unbeachtet passieren lassen, und so ist es auch heute.  Sie kümmern sich um ihre Angelegenheiten, ich mich um meine.

Irgendwie komisch, denke ich auf dem Rückweg. In Deutschland wird Natur entweder rücksichtslos platt gemacht, für gefährlich erklärt  oder zu einem unantastbaren Heiligtum erklärt.  Besser wäre es, Natur rücksichts- und respektvoll zu nutzen, finde ich.  In meiner perfekten Welt wäre der Mensch gleichberechtigter Partner von Tierenz und Pflanzen.

Was das konkret heißen soll?

Ein Ausweichpfad in größerem Abstand um den Hornissenbaum herum. Und ein Hinweisschild zum Thema friedliche Koexistenz.

 

Tourentipp, Spaziergang:

Vom Gut Wulfsdorf über den Wulfsdorfer Weg zum Bredenbeker Teich; über den Bocksberg zurück. Ein Schlenker ins Heidkoppelmoor lohnt sich auch. Und anschließend – zu Ladenöffnungszeiten – auf einen Kaffee auf den schönen, intressanten Biohof Gut Wulfsdorf.

Einkehren:

www.gutwulfsdorf.de

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